Inlinerkanalsanierung –
Reparatur defekter Abwasserrohre ohne Tiefbauarbeiten

Die Inlinersanierung hat die klassische Kanalreparatur
(aufgraben, freilegen, austauschen) heutzutage fast komplett abgelöst.

Dieses moderne Kanalreparaturverfahren mit Worten zu beschreiben ist schwierig. Im Grunde wird ein neues Rohr in das alte defekte Rohr eingebaut. Bitte schauen Sie sich dazu die Videos an.

Methoden zur Kanalsanierung

DrainPacker Verfahren

DrainLiner Verfahren

Von punktueller Reparatur einer einzelnen Schadstelle bis hin zur Sanierung des gesamten Kanalsystems bieten wir Ihnen das komplette Servicepacket rund um die Inlinersanierung.

Beschädigter Kanal - Sanierung notwendig

Vor der Sanierung

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Nach der Sanierung

Kurzlinersanierung
Einzelne Rohrschäden wie z.B. Rohrbrüche, Scherbenbildungen oder Wurzeleinwüchse können gezielt und punktuell auf einer Länge bis zu 0,60 m saniert werden.

Langlinersanierung
Bei direkt hintereinander liegenden Beschädigungen im Kanalsystem empfehlen wir eine Langlinersanierung. Dabei können Schäden auf einer Länge von bis zu 1,60 m in einem Stück saniert werden.

Bogenlinersanierung
Solle sich ein Schaden in einem Rohrbogen befinden, kann dieser nur durch eine Bogenlinersanierung behoben werden. Spezielle Bogensanierungspacker ermöglichen uns für Sie, eine zuverlässige Sanierung von defekten Rohrbögen bis zu einer Krümmung von 87° durchzuführen.

Langstreckensanierung oder Schlauchlinersanierung
Wenn der Kanal auf einer Strecke von mehreren Metern defekt ist können wir diese Strecke im Langliner-/ oder Schlauchlinerverfahren sanieren. Dabei entsteht ein komplett neues Rohr im alten Rohrsystem. Dieses Verfahren ist anzuwenden, wenn an vielen Muffen z.B. Wurzeln in den Kanal gewachsen sind oder der Kanal durch andere Beschädigungen undicht ist. Bei allen o.g. genannten Sanierungstechniken erübrigt sich eine aufwendige und oft kostspielige Reparatur in offener Bauweise.

 

Verfahrenstechnik Kurz- / Lang -/ Bogen -/ Langstreckensanierung:
Das bei Ihnen vor Ort vorbereitete und mit Epoxydharz getränkte Glasfasergewebe wird mit einem Packer auf die zu sanierenden Schadstellen, unter TV Beobachtung, positioniert.

Ein Anpressdruck von bis zu 1,5 bar presst das getränkte Gewebe form- und kraftschlüssig an die Rohrwandung und härtet dort, je nach Umgebungstemperatur, zügig zu einem statisch selbsttragenden neuen Rohr aus. Durch dieses Verfahren entsteht ein neues Rohr im alten Rohr welches dem zukünftigen hydraulischen Anforderungen wider gerecht wird.

Verfahrenstechnik Schlauchlinersanierung:
Dabei wird ein flexibler Schlauchträger (=Liner), der aus korrosionsbeständigen Synthese und/oder Glasfasern besteht, mit Reaktionsharzen getränkt und über einen Schacht bzw. eine Leitungsöffnung mit Hilfe einer Inversionsanlage in die zu sanierende Haltung eingebracht.
Der Transport des Liners zur schadhaften Stelle geschieht mittels Luft oder Wasser.
Die Aushärtung des harzdurchtränkten Liners im Rohrabschnitt erfolgt warm oder kaltaushärtend. Nach dem Aushärten des Reaktionsharzes liegen die Liner form- und kraftschlüssig an der Rohrinnenwand an. Das so entstandene Rohr-in-Rohrsystem bildet eine Einheit mit dem Altrohr und wird den zukünftigen hydraulischen Anforderungen wieder vollständig gerecht. Diese Verfahrenstechnik wendet man meist ab einer zu sanierenden Länge von 20 Metern an.